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Strafrecht

Die Auswirkungen einer Strafverfolgung auf den Betroffenen sind gravierend und nicht zu unterschätzen. Neben die Angst um gesellschaftliche Ausgrenzung tritt vielfach die Sorge um   Erhalt des Arbeitsplatzes und der Wohnung. Befindet sich der Betroffene bereits in Untersuchungshaft sind die Folgen meist noch schwerwiegender. Eine wirkungsvolle Strafverteidigung muss daher möglichst frühzeitig beginnen. Dies gilt insbesondere in Fällen eines drohenden Bewährungswiderrufs. Nur durch ein frühzeitiges Handeln können Vorteile genutzt werden, welche bei einer Beauftragung unmittelbar vor der Hauptverhandlung leichtfertig aus der Hand gegeben werden. Wir möchten diese Vorteils nutzen und mit Ihnen bereits im Ermittlungsverfahren Konzepte für eine wirkungsvolle Strafverteidigung erarbeiten. Dies schließt auch die Beratung betäubungsmittelabhängiger oder psychisch kranker Straftäter ein. Vielfach bietet eine medizinische Rehabilitation oder eine Unterbringung einer Entziehungsanstalt eine begrüßenswerte Alternative zum Strafvollzug, während die drohende Unterbringung psychisch kranker Straftäter in einem psychiatrischen Krankenhaus mit vielerlei Unwägbarkeiten behaftet ist.

 

Darüber hinaus vertreten wir Sie in der Hauptverhandlung sowie ggf. in einem anschließenden Berufungs- oder Revisionsverfahren.

 

Selbst nach der Verurteilung besteht in engen Grenzen die Möglichkeit der Aufhebung eines rechtskräftigen Urteils. Die Anforderungen des sog. Wiederaufnahmeverfahrens sind jedoch sehr streng und führen lediglich in etwa 3 % aller Fälle zu einem Erfolg. Vielfach müssen zunächst neue Beweise erhoben und Tatsachen benannt werden, welche dem Gericht nicht bekannt waren. Zu den neuen Tatsachen zählt u.a. auch die Schuldunfähigkeiten des Verurteilten bei Tatbegehung. Die neuen Beweismittel oder Tatsachen müssen darüber hinaus geeignet sein, eine andere Verurteilung oder einen Freispruch zu begründen.

Wiederaufnahmeverfahren sind daher im Ergebnis sehr zeitaufwändig und mit nicht unerheblichen Kosten verbunden.

 

Unsere Tätigkeit beschränkt sich jedoch nicht allein auf die Vertretung von Beschuldigten und Verurteilten. Auch als Opfer einer Straftat stehen wir Ihnen unterstützend zur Seite, um Ihre Interessen möglichst frühzeitig zu wahren. Diesbezüglich sind insbesondere das Nebenklage-  sowie das Adhäsionsverfahren zu nennen, wodurch der Geschädigte aktiven Einfluss auf das Strafverfahren gewinnt und die Möglichkeit erhält, Schadensersatz- und Schmerzensgeldansprüche bereits innerhalb des Strafverfahrens geltend zu machen. 

 

Sprechen Sie bitte mit:

Cornelia Dorn, Volker Tinnefeld, Udo Winne


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